16.05.2013
Datenschutz

Vertrauliche Bankkartendaten vor Datenmissbrauch schützen

IT-Experten warnen vor neuen Bankkarten, da die in den neuen EC- und Kreditkarten integrierte Funktechnologie Hackern Tür und Tor öffnet.

Nach einem erfolgreichen Pilotversuch in einer deutschen Metropolregion planen deutsche Banken und Sparkassen das Bezahlen via Funkchip (Radio Frequency Identification, RFID) ab 2014 deutschlandweit zum Standard zu machen. Doch Erik Herrmann, Geschäftsführer des Onlineportals Nerdlabs warnt ausdrücklich vor den Gefahren: "Das kontaktlose Zahlen via RFID EC- oder Kreditkarte ist natürlich schnell und bequem, aber Kriminelle können die vertraulichen Bankdaten ebenso einfach und unkompliziert auslesen – quasi im Vorbeigehen."

Die Funkchips speichern alle nötigen Daten, etwa Kartennummer und Ablaufdatum bei Kreditkarten, vollständig unverschlüsselt – PIN-Eingaben und andere Authentifizierungsmaßnahmen fehlen in der Regel. Mit einfachen und legal erhältlichen Lesegeräten können Datendiebe die Bankkarten aus meterweiter Entfernung und innerhalb weniger Sekunden auslesen. Die Opfer ahnen oft wochenlang nichts von dem Angriff, erklärt Herrmann: "Der Datenmissbrauch und Diebstahl bleibt zunächst vollkommen unbemerkt – bis es längst zu spät ist." Besonders beunruhigend: Über die gestohlenen Daten lassen sich nicht nur mit wenig Aufwand Name und Adresse der Besitzer ermitteln, sondern auch umfassende Bewegungsprofile erstellen.

Schutz gegen Hacker und Datendiebe bieten zertifizierte DIFRwear Anti-Funkraub-Lederwaren, welche Nerdlabs deutschlandweit anbietet. Die Geldbörsen und Brieftaschen funktionieren nach dem Prinzip eines Faradayschen Käfigs und blockieren alle Funkfrequenzen, über die Hacker auf die sensiblen Daten zugreifen können.

www.nerdlabs.de

rhu