02.05.2017
Dachstein

Für die schnelle Rettung am Berg

Der Bergschuhersteller engagiert sich für mehr Sicherheit in den Bergen und integriert das Recco-System in zwei neue Schuhmodelle: den steigeisenfesten Mont Blanc und den stabilen Wanderschuh Sonnblick.

Unfälle in den Bergen sind Alltag vieler Rettungseinheiten – ob nun das fehlende Know-how der Bergsteiger oder unglückliche Umstände die Schuld tragen. Um die Bergretter bestmöglich bei der Ortung von Vermissten zu unterstützen, hat Dachstein in zwei neue Schuhmodelle die Recco SAR 1 Technologie integriert. Schneller als bei der langwierigen Suche zu Fuß lässt sich damit vom Hubschrauber aus eine große Fläche in nur wenigen Minuten absuchen. Mit dem ersten voll steigeisenfesten Modell Mont Blanc und dem stabilen Wanderschuh Sonnblick deckt Dachstein sowohl das hochalpine als auch das alpine Gelände ab.

Modell Mont Blanc
Bild: Dachstein  

 

 

Um im Notfall nach dem Abgang einer Lawine oder einem Sturz eine schnelle Ortung zu ermöglichen, ist die Zunge des rechten Schuhs beim Mountaineering-Modell Mont Blanc mit einem Recco-Reflektor ausgestattet. Das dünne und kleine Plättchen ist beim Tragen des Schuhs nicht zu spüren. Für mehr Sicherheit am Berg verarbeitet Dachstein einen Recco-Reflektor in der Seite des stabilen Wanderschuhs Sonnblick. 

 

Modell Sonnblick
Bild: Dachstein  

 

Rasche Ortung im Notfall

Beim Recco SAR 1 handelt es sich um ein neues, ganzjährig verwendbares Ortungssystem des schwedischen Herstellers Recco. Das bisher bekannte Recco-System wurde bislang vor allem in Kleidung für den Wintersport genutzt. Mit dem neuen System ist nun eine noch schnellere Ortung mit größerer Reichweite möglich: Aus dem Hubschrauber lässt sich damit in nur drei bis vier Minuten ein Quadratkilometer absuchen – eine Fläche, für die man zu Fuß und mit Rettungshunden oftmals zu viel Zeit benötigen würde. Da es sich dabei um einen Reflektor handelt, der das ankommende Signal aus dem Hubschrauber einfach reflektiert, sind weder Batterien noch ein GPS-Gerät notwendig. Derzeit laufen in den Alpen und Skandinavien noch Testläufe, bis es zu einer flächendeckenden Versorgung kommt.