02.05.2017
Award for the Crazy Shoe

Promi-Jury kürte die verrücktesten Schuhe Europas

Eine prominent besetzte Jury vergab am 27. April den „Award for the Crazy Shoe 2017 Vienna“. 31 Designer aus vier Ländern hatten dafür eingereicht. Sieger wurde der Kärntner Bernd Georg Sima mit dem Herrenschuh "Der Eulenspiegel 2.0".

Die Sängerinnen Jazz-Gitti und Niddl, Eiskunstläuferin Claudia Kristofics-Binder und Zauberer Tony Rei votierten als Mitglieder der Prominenten-Jury für ihre Lieblingsschuhe ebenso wie Innungsmeister für die Landesinnung Wien der Schuhmacher Mirko Snajdr, der als Orthopädieschuhmachermeister auch seine Fachkompetenz in die Entscheidung der Jury einfließen ließ. Schlussendlich entschied die Jury sich für den Herrenschuh "Der Eulenspiegel 2.0" des Kärntners Bernd Georg Sima. Auf Platz 2 folgte der "Handtaschenschuh" der Deutschen Alexandra Zapf. Und Platz 3 belegte der Oberösterreicher Michael Schachinger mit seinem Stiefel "Sir Brutus Cephalopoda Teuthida".

 

Mag. (FH) Maria Smodics-Neumann, Spartenobfrau Gewerbe und Handwerk mit den Preisträger 2017  Alexandra Zapf (Platz 2), Bernd Georg Sima (Platz1), Innungsmeister Mirko Snajdr und dem Drittplatzierten Michael Schachinger

Bild: www.fotoweinwurm.at  

 

"Schuhmacher ist ein sehr kreativer Beruf. Gleichzeitig sind fundiertes Wissen und handwerkliches Geschick wichtige Voraussetzungen für Schuhmachermeister, Schuh-Designer und Schuhmanufakturen. Diese besondere Kreativität und das Können unseres Berufsstandes soll der ‚Award for the Crazy Shoe‘ zeigen"“, erklärte Innungsmeister Mirko Snajdr für die Landesinnung Wien der Schuhmacher, die den europaweiten Preis heuer bereits zum zehnten Mal vergab.

Alle 15 Wettbewerbsbeiträge waren nicht nur originell, sondern auch aufwändig gestaltet. Die Schuhmacherinnen und Schuhmacher investierten für ihre Beiträge bis zu 65 Arbeitsstunden – pro Schuh! Dabei kamen unterschiedlichste Materialien zum Einsatz: Neben klassischen Materialien des Schuhmachergewerbes wie Leder, Textilien, Sohlen, Absätzen, Keilen und Reißverschlüssen kamen auch eher ungewöhnliche Materialien zum Einsatz, beispielsweise Kuscheltiere, Bauschaum, Kunstschnee, Moos, Pappteller, Ketchup-Tuben, LED-Lichter, Rubik-Würfel, Kuhglocken, ausgemusterte Mantelriemen des österreichischen Bundesheers und sogar ein Hirschgeweih! Und natürlich sind alle Schuhe nicht nur originell und schön anzusehen, sondern auch tragbar.